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Versteckte Kamera im Bad: Warum einem Bundeswehr-Offizier das Karriereende droht

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) ermittelt seit zwei Jahren gegen einen 45-jährigen Oberstleutnant der Luftwaffe, der beim Operativen Führungskommando der Bundeswehr eingesetzt ist. Er soll zehn Monate lang eine Kamera im Badezimmer versteckt haben, ausgerichtet auf Dusche, Badewanne und Waschbecken. Betroffen sollen vor allem die damals 14 und 17 Jahre alten Töchter seiner früheren Lebensgefährtin und befreundete Mädchen sein; die Frau entdeckte die Kamera im November 2024. Der Soldat zeigte sich selbst bei der Bundeswehr an und begab sich in Psychotherapie, ist aber weiter im Dienst. In der LTO erklärt Patrick Heinemann, warum ihm auch ohne Haftstrafe das Karriereende droht: Dienstrechtliche Folgen hängen nicht allein am Strafurteil. Dass das Verfahren nach zwei Jahren noch läuft, ist für alle Betroffenen eine Zumutung.

Quelle: LTO · lto.de

Themen: anwaltschaft · bundeswehr · justiz · lto