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EFK-Bericht – Kostenexplosion bei neuem Migrationssystem

Die Eidgenössische Finanzkontrolle warnt in einem Bericht vor Verzögerungen und Mehrkosten bei der Erneuerung des zentralen Migrationsinformationssystems ZEMIS, das bereits über 190 Millionen Franken kostet. Grund seien die Sparmassnahmen des Bundes, die geplante Arbeiten in Umfang und Tempo einschränkten, sowie zusätzliche Anforderungen aus den EU-Verträgen.

Die Finanzkontrolle fordert das Staatssekretariat für Migration auf, die Planung an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Mit jeder Verzögerung steige das Risiko von Systemausfällen, die die Geschäftsfähigkeit der Behörde gefährdeten. Das SEM stimme der Dringlichkeit zu, warne jedoch, dass weitere Kürzungen in den Folgejahren die Geschäftsfähigkeit als gefährdet erscheinen liessen.

Auch andere IT-Vorhaben des Bundes wie das Programm DigiSanté oder die KI-Strategie seien von den Sparmassnahmen betroffen und mussten angepasst werden.

Quelle

EFK-Bericht – Kostenexplosion bei neuem Migrationssystem — SRF