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Kriminelle Asylsuchende – Junge Nordafrikaner fordern Polizei und Behörden

Nach Angaben der «Rundschau» registriert die Polizei im Kanton Thurgau seit Jahren hohe Fallzahlen bei Vermögensdelikten, die mehrheitlich auf junge Männer aus dem Maghreb zurückgehen; allein 2025 waren es rund 1000 Fälle. Die Täter seien oft aggressiv und unkooperativ, was die Patrouillen stundenlang binde.

Der SEM-Vizedirektor zieht gegenüber der Sendung Bilanz: Eine Taskforce habe in zwölf Monaten über 60 Intensivtäter zur Rückführung oder in Haft gebracht. Zwar wirkten 24-Stunden-Asylverfahren und die Gesuchzahlen bei Marokkanern und Tunesiern sanken, bei Algeriern blieben sie jedoch konstant hoch; ein vorgelagertes Zuständigkeitsverfahren sei geplant.

Der Bericht schildert, dass viele der Männer bereits in Transitländern wie Italien straffällig wurden, Drogen konsumieren und wenig zu verlieren hätten. Ein aktueller Einbruch in Kreuzlingen führte zur Untersuchungshaft eines 19-jährigen Algeriers, der bereits wegen rund einem Dutzend Delikten erfasst war.

Quelle

Kriminelle Asylsuchende – Junge Nordafrikaner fordern Polizei und Behörden — SRF