Weiterer Schuldspruch für Benko
Der gescheiterte Signa-Gründer Rene Benko ist am Landesgericht Innsbruck wegen schweren Betrugs zu einer Zusatzstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Vom Vorwurf der betrügerischen Krida im Zusammenhang mit einem Jagdgewehr wurde er freigesprochen. Mit dem neuen Schuldspruch erhöht sich die Gesamtfreiheitsstrafe auf viereinhalb Jahre unbedingte Haft, das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig.
Laut Bericht soll Benko die Privatstiftung von Hans Peter Haselsteiner im November 2023 durch eine wahrheitswidrige Garantieerklärung um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Das Geld sei für die Rettung der SportScheck bestimmt gewesen, nicht für eine frühere Aktienbeteiligung. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Benko über seine Zahlungsfähigkeit getäuscht habe.
Benko war zuvor bereits wegen betrügerischer Krida und einer Schenkung an seine Mutter verurteilt worden. Der OGH bestätigte den ersten Schuldspruch kürzlich. Benko befindet sich seit Jänner 2025 in Haft, seit Oktober 2026 im elektronisch überwachten Hausarrest. Zudem wurde bekannt, dass die Signa Prime Ende November als Unternehmen geschlossen wird.
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