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EU-Kommission ermittelt wegen Betrugsfällen: Schützt Booking.com die Verbraucher ausreichend?

Die Europäische Kommission hat ein Verfahren gegen Booking.com eingeleitet, weil die Plattform möglicherweise gegen Verbraucherschutzvorschriften des Digital Services Act verstößt. Im Zentrum steht der Vorwurf, das Unternehmen tue nicht genug gegen Betrugsmaschen wie gefälschte Unterkünfte, Identitätsdiebstahl und Phishing.

Brüssel prüft laut Mitteilung, ob Booking.com regelwidrige Angebote konsequent entfernt und personenbezogene Daten ausreichend schützt. Im ersten Halbjahr 2026 seien 1.072 Betrugsfälle mit einem Schaden von 82.000 Euro gemeldet worden, eine Verzehnfachung zum Vorjahr. Das Unternehmen erklärte, uneingeschränkt mitzuarbeiten.

Zudem untersucht die Kommission die Transparenz bezahlter Werbung: Anbieter können gegen höhere Provisionen besser platziert werden. Nutzer müssen klar erkennen können, dass es sich um Werbung handelt, und Einstellungen ändern können. Die Einleitung des Verfahrens bedeute noch keinen Vorentscheid über tatsächliche Verstöße.

Quelle

EU-Kommission ermittelt wegen Betrugsfällen: Schützt Booking.com die Verbraucher ausreichend? — LTO