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Kryptowährung $LIBRA – Verfahren gegen Javier Milei eingestellt

Ein Richter hat das Verfahren gegen Argentiniens Präsidenten Javier Milei wegen der Bewerbung der Kryptowährung $LIBRA eingestellt. Ihm war vorgeworfen worden, den Token in sozialen Medien beworben zu haben, woraufhin der Wert binnen Stunden einbrach und Anleger Schätzungen zufolge über 200 Millionen US-Dollar verloren. Kritiker sprachen von einem „Rug Pull“, Milei löschte den Beitrag und gab an, die Projektdetails nicht gekannt zu haben.

Der Richter sieht keine ausreichenden Anhaltspunkte für eine Anklage wegen Betrugs, Amtsmissbrauchs oder mit dem Amt unvereinbarer Handlungen; die Staatsanwaltschaft hatte dies zuvor ebenso beurteilt. Ermittelt wurde auch gegen Mileis Schwester Karina als Generalsekretärin des Präsidialamtes und weitere Personen. Milei wertete die Einstellung als Entlarvung einer politischen Operation und fragte nach Entschädigung für Verleumdungen.

Die oppositionelle Organisation „La Cámpora“ warf der Justiz vor, von einer Mafia beherrscht zu werden, die der Macht diene; sie steht der wegen Korruption unter Hausarrest stehenden Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner nahe.

Quelle

Kryptowährung $LIBRA – Verfahren gegen Javier Milei eingestellt — SRF