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SchlagzeilenLTO

17 Jahre volle Bezüge trotz Krankschreibung: Dauerkranke Lehrerin wegen Betrugs angeklagt

Eine Lehrerin aus Wesel ist wegen Betrugs und Urkundenfälschung angeklagt, nachdem sie laut LTO rund 17 Jahre lang volle Bezüge bezogen haben soll, ohne zu unterrichten. Seit 2009 habe sie sich wiederholt krankschreiben lassen, ohne dass der Dienstherr eine amtsärztliche Untersuchung veranlasste. Die Anklage beziehe sich auf den Zeitraum März 2021 bis März 2025 und einen Schaden von etwa 248.000 Euro; frühere Vorwürfe seien verjährt. Ihr werden zehn unzutreffende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vorgeworfen.

Hinzu komme der Vorwurf der Urkundenfälschung, weil sie als Tauchsportlerin zwei Tauchtauglichkeitsbescheinigungen unter dem Namen einer nicht existenten Ärztin selbst ausgestellt haben soll. Die Angeschuldigte habe sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Parallel laufe ein Disziplinarverfahren gegen sie und einen Mitarbeiter der Bezirksregierung Düsseldorf; die Pädagogin wurde in den Ruhestand versetzt, wehrt sich dagegen aber rechtlich. Das Disziplinarverfahren ruhe bis zur Entscheidung im Strafverfahren.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg habe zudem Hinweise geprüft, wonach die Lehrerin als Heilpraktikerin gearbeitet und an einem Gründungswettbewerb teilgenommen haben soll; dafür hätten sich aber keine konkreten Anhaltspunkte ergeben.

Quelle

17 Jahre volle Bezüge trotz Krankschreibung: Dauerkranke Lehrerin wegen Betrugs angeklagt — LTO