Namensvettern bei Midterms: Alaska gegen Trump-Klage
Die Regierung Alaskas hat einen Bundesrichter aufgefordert, eine Klage des US-Justizministeriums im Zusammenhang mit der Senatswahl abzuweisen. Wie der ORF berichtet, hält die Staatsregierung die Einwände der Bundesbehörde für unbegründet.
Hintergrund ist die Befürchtung der republikanischen Partei, dass Wähler den amtierenden Senator Dan S. Sullivan aufgrund der Namensgleichheit mit dem Kandidaten Dan J. Sullivan verwechseln könnten. Das Justizministerium hatte daraufhin geklagt und versucht, bestimmte Stimmzettel nach der Wahl gesondert aufzubewahren. Alaska argumentiert dagegen, dass das geheime Wahlrecht eine Nachverfolgung unmöglich mache und die Wahlleitung laut Gesetz bei den Bundesstaaten liege. Zudem seien auf dem Wahlzettel bereits Unterscheidungsmerkmale wie die Bezeichnung „Amtsinhaber“ und die Parteizugehörigkeit beim Amtsinhaber vorgesehen.
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