Bericht: Tesla-Software beschäftigt Behörden in Südkorea
Laut ORF-Bericht untersuchen südkoreanische Behörden den Vorwurf, Tesla habe Zehntausende Kunden beim Verkauf der Fahrassistenzsoftware Full Self-Driving getäuscht. Eine Verbraucherschutzgruppe bezichtigt den Konzern in einer Beschwerdeschrift, die Funktion jahrelang für umgerechnet rund 6.000 Euro angeboten zu haben, obwohl sie in den meisten verkauften Fahrzeugen nicht legal nutzbar sei. Die Zertifizierung gelte nur für in den USA gefertigte Modelle; die große Mehrheit der seit 2023 abgesetzten über 170.000 Fahrzeuge stamme jedoch aus chinesischer Produktion. Für diese sei ein Zertifizierungsantrag erst kürzlich gestellt worden.
Die Kartellbehörde KFTC habe daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wie das Verkehrsministerium mitteilte, verstößt die Software zudem gegen nationale Sicherheitsvorschriften, die unter anderem vorschreiben, dass Fahrer die Hände am Lenkrad behalten müssen.
Quelle
Bericht: Tesla-Software beschäftigt Behörden in Südkorea — ORF
