Ermittler wollen „Muster erkennen“
Nach Funden von Metallgegenständen und Nadeln in Halloween-Süßigkeiten in vier österreichischen Bundesländern koordiniert das Bundeskriminalamt die Ermittlungen federführend. Eine eigens eingerichtete Gruppe mit dem Namen „Treat“ soll die Vorfälle kriminalistisch zusammenführen und mögliche Muster erkennen, wie es bei einer Pressekonferenz hieß. Die Behörden gehen den Hinweisen auch international nach, da entsprechende Fälle aus Deutschland, Ungarn, Norwegen, Dänemark, Irland und Kanada bekannt wurden.
In Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und Salzburg wurden bislang insgesamt sieben Fälle gemeldet, wobei in Amstetten ein Kind leicht verletzt wurde. Laut Innenminister Gerhard Karner handele es sich um feige und hinterhältige Taten, die teils lebensbedrohlich seien. Die Ermittler schließen nicht aus, dass sich Täter online vernetzt haben; man gehe davon aus, dass die präparierten Süßigkeiten in offen abgestellte Schüsseln gelegt wurden. Einen inländischen Zusammenhang gibt es laut Bundeskriminalamt bisher nicht, internationale Verbindungen werden noch geprüft. Europol unterstützt die nationalen Behörden im Rahmen eines bestehenden Projekts.
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