Wahlrecht in Indien: „Wahrscheinlich wollen sie die Armen streichen“
Indiens Wahlbehörde hat nach Angaben der Süddeutschen Zeitung mehr als 130 Millionen Einträge aus dem Wählerverzeichnis entfernt. Besonders betroffen seien dem Bericht zufolge Bewohner von Armenvierteln.
Als Beispiel wird das Indira Camp im Stadtteil Trilokpuri der Hauptstadt Delhi genannt. Dort lebten die Witwe Sushila und ihre Nachbarn in beengten Verhältnissen. Laut Artikel ist die Regierung unter Premierminister Narendra Modi und dessen Partei BJP in diesem Quartier unbeliebt. Die Löschungen werfen dem Text zufolge Fragen zur demokratischen Qualität des Landes auf.
Quelle
Wahlrecht in Indien: „Wahrscheinlich wollen sie die Armen streichen“ — Süddeutsche Zeitung
