Klage wegen Unterrichtsausfall: Ex-Schüler scheitert vor Gericht
Ein ehemaliger Schüler ist mit seiner Klage gegen das Land Rheinland-Pfalz vor dem Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße gescheitert. Er hatte wegen massenhaft ausgefallenen Unterrichts in der Oberstufe eine Neubewertung seiner Abiturprüfung gefordert. Laut tagesschau sah das Gericht keinen Anspruch darauf, da keine Rechtsverletzung bei der Korrektur der Prüfungen vorliege.
Der massive Unterrichtsausfall werde eher als Verfahrensfehler beim Zustandekommen der Prüfungsleistung gewertet. Rechtlich sei daher höchstens eine Wiederholung der Abiturprüfung denkbar, so der Bericht. Der Kläger, der einen Schnitt von 2,1 erreicht habe und inzwischen studiere, habe eine solche Nachprüfung für sich jedoch ausgeschlossen.
Während seiner Zeit an einem Gymnasium in Landau seien nach Angaben des ehemaligen Schülers mehr als 400 Schulstunden ausgefallen. Das habe ihn im Vergleich zu Mitschülern mit regelmäßigem Unterricht benachteiligt. Ein besserer Notendurchschnitt hätte ihm weitere Möglichkeiten bei der Studienwahl eröffnet.
Quelle
Klage wegen Unterrichtsausfall: Ex-Schüler scheitert vor Gericht — tagesschau
