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Social-Media-Sucht: Snapchat entgeht Prozess mit Vergleich

Snap hat einen US-Prozess um mutmaßliche Social-Media-Sucht kurz vor Beginn der Eröffnungsplädoyers in Los Angeles durch einen Vergleich beigelegt. Die Höhe der Einigung wurde nicht bekannt. Zwei junge Klägerinnen hatten der App vorgeworfen, so gestaltet zu sein, dass sie abhängig mache und Depressionen, Angstzustände sowie Essstörungen verursache.

Die Anwälte der Klägerinnen werteten den Vergleich als Schritt, um die Unternehmen für Auswirkungen auf Kinder zur Verantwortung zu ziehen. Snap erklärte, man sei erfreut, die Angelegenheit einvernehmlich gelöst zu haben. Wenige Tage zuvor hatte auch Meta einen ähnlichen Prozess per Vergleich beendet.

In den USA sind tausende Klagen wegen angeblicher Schäden an Kindern und Jugendlichen anhängig. Ein erstes Musterverfahren endete im März in Los Angeles mit einem Jury-Urteil: Meta und Google wurden zur Zahlung von sechs Millionen Dollar an eine 20-jährige Klägerin verurteilt, die durch Instagram und YouTube als Minderjährige geschädigt worden sein will.

Quelle

Social-Media-Sucht: Snapchat entgeht Prozess mit Vergleich — ORF