Brandkatastrophe Crans-Montana – Jacques Moretti erneut befragt – Opfer und Angehörige angereist
Laut SRF ist Jacques Moretti im Verfahren um die Brandkatastrophe von Crans-Montana fast neun Stunden lang befragt worden. Er beantwortete Fragen von Staatsanwaltschaft, Anwälten und Opfern, verweigerte sich jedoch zu Geldwäschevorwürfen. Eine geplante Gegenüberstellung mit seiner Ehefrau wurde wegen deren fragilen psychischen Zustands abgesagt; Moretti kehrte danach in Untersuchungshaft zurück.
Wie der Bericht weiter ausführt, nahmen mehrere Betroffene an der Einvernahme teil. Ein Anwalt der Opfer beantragte die Teil-Zwangsverwaltung der Gemeinde, da diese nach Prüfung der Rechnungsabschlüsse nicht über die finanziellen Mittel verfüge, um einer möglichen Haftung von mehreren hundert Millionen Franken nachzukommen. Der jährliche Haushaltsansatz von fünf Millionen Franken sei dafür unzureichend.
Moretti sitzt seit Mitte August wegen häuslicher Gewalt in Untersuchungshaft und wurde zur Befragung von seinem Anwalt begleitet.
Quelle
Brandkatastrophe Crans-Montana – Jacques Moretti erneut befragt – Opfer und Angehörige angereist — SRF
