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SchlagzeilenSüddeutsche Zeitung

Todesstrafe in den USA: Pike klagt nach gescheiterter Hinrichtung über permanente Schmerzen

Die US-Gefängnisinsassin Christa Pike hat erstmals seit einer gescheiterten Hinrichtung im September berichtet, unter permanenten Schmerzen zu leiden. Laut Süddeutsche Zeitung erklärte sie in einer von ihren Anwälten verbreiteten Stellungnahme, es gebe keinen einzigen Moment ohne Schmerzen, die sowohl körperlich als auch seelisch seien.

So der Bericht hatte Pike die Hinrichtungskammer betreten und ihren Frieden mit dem Tod gemacht, sei dann jedoch Tage später allein und verwirrt in einem Krankenhaus aufgewacht. Das Death Penalty Information Center kenne in der jüngeren US-Geschichte keinen vergleichbaren Fall, in dem Hinrichtungsmedikamente verabreicht wurden und die Verurteilte überlebte.

Pike war 1996 für einen Mord verurteilt worden, den sie als 18-Jährige begangen hatte. Sie schildert, nun größtenteils isoliert auf einer Gefängniskrankenstation zu leben, was an ihre 28 Jahre in Einzelhaft erinnere. Sie wisse nicht, warum sie jene Nacht überlebt habe und was als Nächstes komme.

Quelle

Todesstrafe in den USA: Pike klagt nach gescheiterter Hinrichtung über permanente Schmerzen — Süddeutsche Zeitung